Was ist eigentlich WordPress? Vorteile und grundlegende Begriffe

Was WordPress ist und wieso du es benutzten solltest erfährst du hier

Heute möchte ich dir näher bringen was WordPress eigentlich ist und wieso du es auch für deine Webseite nutzen solltest. Ich erkläre dir grundlegende Begriffe und welche Vorteile es mit sich bringt, wenn du das beliebteste Content-Managment-System der Welt für deine Internetseite einsetzt. Denn nicht ohne Grund, nutzen nach aktuellen Schätzungen weltweit über 45% alle CMS-Basierten Internetseiten WordPress.

 

WordPress ist ein freies Content-Management-System (Open Source), mit dem man Webseiten erstellen und verwalten kann, das auch ohne Programmierkenntnisse. Das Tolle dabei ist, das Design und Inhalt komplett voneinander getrennt werden können. Ähnlich wie in Office Programmen, steht dem Administrator ein WYSIWYG-Editor zur Verfügung, was die Inhalts-Pflege besonders leichtmacht. Das ist auch ein Teil der großen Erfolgsgeschichte von WordPress. Einmal programmiert und konfiguriert ist die Bedienung und Verwaltung recht leicht und unendlich erweiterbar. Je nach Projekt kann es durchaus auch zu aufwendigen Anpassungen kommen, die sich allerdings nicht einfach über die Administrationsoberfläche erreichen lassen, sondern sich tief im Quellcode befinden. Diesen Bereich sollte man Profis überlassen, da hier Programmierkenntnisse vorausgesetzt sind. Durch seine große Vielfalt lässt sich WordPress für fast jeden Einsatzzweck benutzen, sei es für Blogs, Firmen- oder Privatseiten, Onlineshops, Portfolios oder Landingpages, WordPress ist mit großer Wahrscheinlichkeit die richtige Wahl für dein nächstes Web-Projekt.

 

Die Geschichte hinter WordPress

Die Firma hinter WordPress heißt Automattic und wurde 2005 von Matt Mullenweg gegründet. Der wahre Grundstein wurde allerdings bereits 2003, ebenfalls von Mullenweg gelegt. Er entwickelte damals auf Basis der Blogging-Software b2 (entwickelt von Michel Valdrighi) eine neue, vereinfachte und frei Anpassbare Software. WordPress wurde von Beginn an als Open-Source-Lizenz zur Verfügung gestellt, was bedeutet, dass es jeder kostenlos ohne Einschränkungen nutzen und den Quellcode anpassen darf. Durch den offengelegten Quellcode fand Mullenweg schnell weitere Webentwickler, die ihren Teil bei der Entwicklung von WordPress beisteuerten. Durch die weltweite Zusammenarbeit an WordPress entstand eine riesen Community, die am laufenden Band (bis heute) das CMS verbessert und erweitert.

 

Grundlegende WordPress Begriffe

Wenn du dich mit WordPress beschäftigen möchtest, werden einige neue Begriffe auf dich zukommen. Ein paar dieser Grundlagen möchte ich dir vorab erklären.

 

Plugins

Plugins verleihen WordPress eine riesige Stärke und einfache Erweiterung der Webseite. Im Grunde genommen sind es kleine, manchmal auch größere, eigenständige Programme, die sich bequem im Administrationsbereich per Knopfdruck installieren und aktivieren lassen. Momentan zählt das offizielle WordPress-Plugin-Verzeichnis über 30.000 kostenlose Plugins. Da kann man sich leicht ausmalen, dass für fast jeden Einsatzbereich das richtige Plugin bereits existiert.

Ein einfaches Beispiel für ein Plugin könnte dieses sein: Du installierst dir einfach ein Social-Media-Button-Plugin, welches am Ende einer bestimmten Seite oder Posts ausgegeben werden soll und auf z. B. deine eigene Facebook-Seite verlinkt. Dabei muss man keine einzige Zeile Programmiercode selber schreiben. Die Buttons sind bereits gestylet und mit den richtigen Icons versehen, das Enzige was du noch selbst machen musst, ist das Auswählen welche Sozialen-Netzwerke angezeigt werden sollen und deinen eigenen Link einfügen.

 

Themes

Als Themes werden in WordPress die verschiedenen Designs der Webseite bezeichnet. Wie bereits zu Beginn erwähnt, ist es vom Inhalt getrennt und somit flexibel anpassbar. Wie sollte es auch anderes sein, auch hier gibt es ein riesiges WordPress-Theme-Verzeichnis an kostenlosen und kostenpflichten Themes, die sich über den Administrationsbereich installieren lassen.

 

Frontend

Als Frontend bezeichnet man den Teil deiner Webseite, den die Besucher zu sehen bekommen. Das was du hier im Moment siehst, ist quasi das Frontend. Um es zu veranschaulichen stell dir eine Karte vor. Die Vorderseite (das Frontend) ist das fertige Ergebnis, welches man präsentiert, die Rückseite Bildet das Backend.

 

Backend

Das Backend ist der Bereich, den nur du sehen und betreten kannst. Du loggst dich mit deinem zuvor angelegten Usernamen und Passwort ein und hast von hier aus eine Vielzahl von Möglichkeiten deine Seite oder deinen Blog anzupassen. Du kannst Artikel verfassen, Seiten bearbeiten, Plugins installieren, Themes und Styles anpassen, Updates tätigen und vieles mehr. Um zu dem Kartenbeispiel zurück zu kommen, die Rückseite (das Backend) gibt an wie deine Vorderseite (das Frontend) aussehen soll.

 

Widget

Widgets sind deine kleinen Helfer um deiner Webseite oder deinem Blog deine persönliche Note zu verleihen. Es sind vordefinierte Bereiche die Beispielsweise deine Kontaktinformationen anzeigen können, Links zu deinen Sozialen-Netzwerken, eine Liste deiner beliebtesten Beiträge oder Produkte. WordPress bringt von Haus aus eine Reihe von Widgets mit sich, diese findest du im Backend unter „Design -> Widgets“. Um an weitere Widgets zu kommen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Du kannst ein anderes Theme installieren, ein passendes Plugin suchen, welches dir dein gewünschtes Widget installiert oder du programmierst dir dein eigenes passendes Widget.

 

Sidebar

Die Sidebar befindet sich klassischerweise wie der Name schon sagt an der (linken oder rechten) Seite deines Blogs. In der Sidebar werden meistens Informationen zu der aktuell geöffneten Site angezeigt. Diese Informationen stammen oft aus den zuvor genannten Widgets und werden in die gewünschte Sidebar einfach per Drag-and-Drop im Backend-Bereich reingezogen.

 

Post & Page

WordPress unterscheidet Inhalte in zweierlei Kategorien.

Die Beiträge oder auch Artikel die das Herzstück eines jeden Blogs sind, werden als Post bezeichnet und in der Regel sortiert nach Datum (neuste zuerst) ausgegeben. Posts bilden den dynamischen Part deines Contents.

Die einfachen Unterseiten, werden in WordPress Page genannt. Sie bilden deinen statischen Content der meist auf den klassischen Seiten wie Kontakt, Impressum, Über mich angezeigt werden.

 

Templates

Ein Theme besteht in WordPress aus vielen kleinen Teilen, die Templates genannt werden. Durch bestimmte vordefinierte befehle, lassen sich diese einzelnen Templates in deinem Theme aufrufen. Das „Zerschneiden“ deines Designs in kleine einzelne Teile (Templates) macht das Arbeiten an deiner Website oder Blog deutlich einfacher und übersichtlicher. Globale Änderungen wie zum Beispiel deine Navigation, müssen nur einmal vorgenommen werden um auf allen Unterseiten zu wirken.

 

Updates

Einer der wichtigsten (leider doch oft vernachlässigt) Bestandteile von WordPress, ist es, WordPress immer aktuell zu halten. Updates tauchen in unregelmäßigen Abständen auf und das für die WordPress-Software selbst, aber auch für Plugins und Themes. Die Updates schließen dabei erkannte Sicherheitslücken und steigern die Performance. Der Wichtigste Aspekt dabei ist wohl die Sicherheit, da es leider viel bösartige Software gibt, die automatisiert nach schwachen WordPress Installationen sucht und diese dann attackiert. Wann ein neues Update verfügbar ist, wird dir im Backend-Bereich angezeigt. Vor jedem WordPress-System Update empfiehlt es sich außerdem ein komplettes Backup zu machen, falls etwas bei der Installation schiefgehen sollte.

 

Alle Vorteile auf einen Blick:

  • Benutzung ohne Einschränkung, da Open-Source
  • Einfache Installation
  • Einfach zu bedienen
  • Unendlich Erweiterbar
  • Riesen Pool an Themes & Plugins
  • Keine bis kleine laufende kosten
  • Google freundlich
  • Sehr große aktive Community
  • Zukunftssicher
  • Design & Inhalt voneinander getrennt

Verschaffe dir einen besseren Blick über WordPress durch folgende Links:

Das WordPress Plugin Verzeichnis

Offiziele WordPress Theme Verzeichnis

WordPress downloaden und selbst losgen

 

Du möchtest mehr zu WordPress und zu seiner Benutzung erfahren? Dann schreib es mir in die Kommentare, ich werde mein Bestes geben dir zu helfen.

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